Ratgeber

Kommende Spiele 2026: Welchen PC solltest du vorbereiten?

Du willst für die großen Releases 2026 gerüstet sein? Diese Übersicht bündelt die meisterwarteten Titel (ARC Raiders, Fable, Crimson Desert, Pragmata, ARK 2, Subnautica 2 …) und gibt dir pro Kategorie eine realistische PC-Basis — damit du nicht am Release-Tag in Panik kaufst.

1) AAA-Blockbuster: die empfohlene Basis

Für Crimson Desert, Fable, Pragmata, ARK 2, Subnautica 2 und Forza Horizon 6 solltest du eine solide 1440p-Basis anpeilen: Ryzen 5 7600 oder Core i5-13600K, 32 GB RAM, RTX 4070 Super oder RX 7800 XT und eine NVMe-SSD mit 1 TB.

Wenn dein Ziel 1080p auf Hoch ist, reicht meist eine RTX 4060 Ti oder RX 7700 XT — die Reserve für schlecht optimierte Launch-Versionen ist dann aber kleiner.

Aus Erfahrung gilt: Große Open-World-Titel laufen am Release-Tag selten optimal. Wer mit Hardware-Reserve plant statt exakt auf die «empfohlenen Anforderungen», erspart sich Frust in den ersten Wochen nach Launch.

2) Kompetitive Titel und Service-Games

Bei ARC Raiders, Deadlock, NARAKA: BLADEPOINT, Overwatch 2, Apex Legends, PUBG, League of Legends und Warframe zählt FPS-Stabilität (CPU + RAM + SSD) mehr als Ultra-Presets.

Empfohlene Konfiguration für 144/165 Hz: Ryzen 5 7600 oder Core i5-14400F, 16–32 GB RAM, mindestens RTX 4060 oder RX 7600 XT. Für stabile hohe Bildraten in 1440p besser RTX 4070 oder RX 7800 XT.

Achte hier besonders auf die 1-%-Lows statt nur auf Durchschnitts-FPS: Ein System mit stabilen 144 FPS spielt sich besser als eines, das zwischen 110 und 200 FPS schwankt. Schneller RAM im Dual-Channel und eine NVMe-SSD helfen genau dabei.

3) Sandbox- und Survival-Spiele: die CPU-Falle

Minecraft mit Modpacks und Shadern, World of Warcraft in Raids, Crusader Kings III im Late-Game und Dead by Daylight profitieren vor allem von einer modernen CPU und einer schnellen SSD.

Wenn du hauptsächlich solche Titel spielst, bringt ein aktueller Prozessor mit 16 GB RAM oft mehr als eine High-End-GPU — das Budget lieber entsprechend umschichten.

Typisches Symptom der CPU-Falle: Die GPU-Auslastung liegt bei 60–70 %, die FPS brechen trotzdem ein — etwa in Städten, Raids oder bei vielen Einheiten. Hier hilft keine stärkere Grafikkarte, sondern nur ein schnellerer Prozessor.

4) Spiele ohne offizielle Systemanforderungen

Für angekündigte Titel ohne detaillierte PC-Specs ist die beste Strategie eine aktuelle Mittelklasse-Konfiguration mit Reserve: moderne Sechskern-CPU, 32 GB RAM, GPU der Klasse RTX 4070 / RX 7800 XT.

Sobald die offiziellen Anforderungen auf Steam erscheinen, passt du gezielt an: GPU-Priorität bei grafiklastigen AAA-Titeln, CPU-Priorität bei Simulation, Strategie und MMOs.

Ein Wort zu den «empfohlenen Anforderungen» der Publisher: Sie zielen meist auf 1080p mit 60 FPS auf Hoch. Wer 1440p oder hohe Bildraten anpeilt, sollte eine GPU-Klasse über der offiziellen Empfehlung einplanen.

Jetzt kaufen oder warten?

Wer 2026 ohnehin einen neuen PC braucht, kauft am besten eine ausgewogene 1440p-Maschine um 1.200–1.500 € — sie deckt praktisch alle kommenden Releases ab. Reine 1080p-Spieler kommen mit 800–1.000 € aus.

PC4Games gleicht fertige Amazon-Gaming-PCs mit den Steam-Anforderungen deiner Wunschtitel ab, sobald diese veröffentlicht sind — so siehst du sofort, ob eine Konfiguration für deine Spieleliste reicht.

Auf einzelne Releases zu warten lohnt sich dagegen selten: Verschiebungen sind die Regel, und die Hardware-Preise folgen eigenen Zyklen. Kaufe, wenn dein aktueller PC limitiert und ein gutes Angebot da ist — nicht, weil ein Trailer ein Datum nennt.

Artikel teilen

Jemand baut einen Gaming-PC? Schick ihm diesen Guide mit einem Klick.

Kommentare

Laden…

Melde dich an oder registriere dich, um diesen Artikel zu kommentieren.

PC4Games

Jetzt vergleichen: Wähle Spiele und Budget, dann vergleiche die PCs.